Wärmepumpen von der AM entec GmbH
Nachhaltige Heiztechnik für morgen
Effizient heizen mit moderner Wärmepumpentechnologie
Wärmepumpen nutzen die Energie aus der Umwelt – aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser – und wandeln sie in Heizwärme für Ihr Zuhause oder Ihr Gewerbeobjekt um. Als zukunftssichere, förderfähige Alternative zu Öl- und Gasheizungen kombinieren Wärmepumpen Effizienz mit Nachhaltigkeit. Die AM entec GmbH bietet Ihnen maßgeschneiderte Lösungen – von der Planung über die Installation bis zur optimalen Einbindung in bestehende oder neue Heizsysteme. Profitieren Sie von einem emissionsarmen Heizkonzept, das Komfort, Umweltbewusstsein und Wirtschaftlichkeit vereint.
zert. Ingenieurbetrieb
Über 700 zufriedene Kunden
Lokaler Service - persönlich und nah
Alles aus einer Hand - stressfrei für Sie
Förderfähige & effiziente Systeme
Für wen ist eine Wärmepumpe die richtige Lösung?
Unsere Wärmepumpensysteme richten sich an private Bauherren, Sanierer, Immobilienbesitzer, Betriebe und landwirtschaftliche Anwesen, die auf zukunftsfähige und förderfähige Heiztechnik setzen möchten. Besonders in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen entfalten Wärmepumpen ihr volles Potenzial – und machen Ihre Immobilie nahezu energieautark. Ob Neubau oder Altbau: Wir finden die passende Lösung, abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse, Ihre Immobilie und die baulichen Gegebenheiten.
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Ob Luft-Wasser-, Sole- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpe – jede Immobilie stellt andere Anforderungen. Unser Team prüft die Möglichkeiten vor Ort, plant effizient und setzt Ihre Wärmepumpe fachgerecht um.
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Wärmepumpen-Typen im Überblick
Nicht jede Wärmepumpe passt auf jedes Haus. Die drei Hauptbauarten unterscheiden sich in Wirkungsgrad, Platzbedarf und Investitionskosten. Welche für Ihr Projekt richtig ist, hängt von Dämmstandard, Grundstück und Budget ab. Wir rechnen das im Erstgespräch durch.
Luft-Wasser-Wärmepumpe — der Allrounder
Entzieht der Außenluft die Wärme und gibt sie an den Heizkreislauf ab. Funktioniert zuverlässig bis –20 °C Außentemperatur. Günstigste Variante in Anschaffung (18.000 bis 28.000 Euro) und einfachste Montage. Passt für rund 80 Prozent der Einfamilienhäuser in Südostbayern. Einzige Einschränkung: Die Außeneinheit braucht Platz und einen Abstand zum Nachbarn nach TA Lärm (mindestens 3 Meter).
Sole-Wasser-Wärmepumpe — die Effiziente
Nutzt die konstante Erdreich-Temperatur über Erdsonden oder Flächenkollektoren. Erreicht bis zu 20 Prozent bessere Jahresarbeitszahl als Luft-Wasser. Anschaffungskosten: 28.000 bis 40.000 Euro inklusive Bohrung. Lohnt sich vor allem bei großem Grundstück oder älterem, weniger gedämmtem Haus.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe — die Premiumlösung
Zapft Grundwasser über zwei Brunnen (Saugbrunnen und Schluckbrunnen). Effizienz noch höher als Sole, aber abhängig von Grundwasserverhältnis und wasserrechtlicher Genehmigung. Kosten: 30.000 bis 45.000 Euro. Lohnt sich nur bei eindeutig geeigneter hydrogeologischer Situation.
Förderung 2026: KfW-Zuschuss 458 für die Wärmepumpe
Den Zuschuss für den Heizungstausch zahlt seit 2024 die KfW aus (Programm 458), nicht mehr das BAFA. Er besteht aus drei Bausteinen. In Summe sind bis zu 70 Prozent möglich, bei geringem Einkommen bis zu 80 Prozent. Stand: September 2026.
- Grundförderung: 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Förderfähig sind bis zu 28.000 Euro pro Einfamilienhaus, aus diesem Baustein kommen also maximal 8.400 Euro.
- Klimageschwindigkeitsbonus: 16 Prozent, wenn eine funktionierende Öl-, Kohle-, Gas-Etagen- oder Nachtspeicherheizung oder eine mindestens 20 Jahre alte Gasheizung ersetzt wird. Der Bonus sinkt ab dem 1. Februar 2027 alle sechs Monate um 4 Prozentpunkte und entfällt ab August 2028. Wer 2026 beantragt, bekommt noch den vollen Satz.
- Einkommensbonus: 40 Prozent bei einem zu versteuernden Haushaltseinkommen bis 30.000 Euro, 30 Prozent bis 40.000 Euro, 10 Prozent bis 50.000 Euro. Mit minderjährigen Kindern im Haushalt liegen die Grenzen jeweils 10.000 Euro höher.
Rechenbeispiel: Bei 28.000 Euro Kosten und 70 Prozent Förderung bleiben 8.400 Euro Eigenanteil. Ohne Einkommensbonus (30 plus 16 Prozent) sind es 15.120 Euro. Wichtig: Der Antrag muss bei der KfW gestellt sein, bevor die Arbeiten bei Ihnen beginnen. Den Auftrag können Sie vorher unterschreiben, wenn der Vertrag eine Bedingung enthält, dass er nur bei einer Förderzusage gilt. Den Antrag stellen Sie selbst im KfW-Portal „Meine KfW“. Wir liefern die dafür nötige Bestätigung zum Antrag, helfen beim Ausfüllen und rechnen im Erstgespräch durch, was in Ihrem Fall herauskommt.
Dazu kommen zinsgünstige KfW-Ergänzungskredite und vereinzelt kommunale Zuschüsse in Oberbayern und Niederbayern. Welche Programme zu Ihrem Haus passen, prüfen wir gemeinsam.
Wärmepumpe im Altbau — worauf es ankommt
Eine häufige Sorge: „Wärmepumpe funktioniert nur im Neubau.“ Stimmt nicht. In den meisten Altbauten in Südostbayern lässt sich eine Wärmepumpe sinnvoll einsetzen, allerdings mit zwei Voraussetzungen.
Dämmung mindestens auf 1990er-Niveau: Die Wärmeverluste müssen so klein sein, dass die Wärmepumpe mit einer Vorlauftemperatur unter 55 °C das Haus warm bekommt. Bei sehr schlecht gedämmten Häusern (vor 1980 ohne Dämm-Nachrüstung) kann zuerst eine Dämmmaßnahme sinnvoller sein.
Ausreichend dimensionierte Heizkörper: Alte Heizkörper mit kleiner Fläche sind auf 70 °C Vorlauftemperatur ausgelegt. Für Wärmepumpen-Betrieb müssen sie oft gegen Plattenheizkörper mit größerer Fläche getauscht werden. Das kostet zusätzlich 1.500 bis 3.500 Euro pro Haus, ist aber förderfähig.
Vor jeder Installation führen wir eine Heizlastberechnung durch. Das ist eine DIN-genormte Kalkulation, die den tatsächlichen Wärmebedarf jedes Raums ermittelt. Daraus ergibt sich die richtige Wärmepumpen-Dimensionierung. Ohne diese Berechnung wird eine Wärmepumpe entweder über- oder unterdimensioniert, beides ist wirtschaftlich und technisch problematisch.
Wärmepumpe und Photovoltaik kombinieren — der wirtschaftlichste Weg
Eine Wärmepumpe verbraucht Strom. Wenn dieser Strom vom eigenen Dach kommt, wird die Wärmepumpe erst richtig wirtschaftlich. Die Rechnung: Netzstrom kostet rund 38 Cent pro kWh. Eigener PV-Strom liegt bei 10 bis 12 Cent Gestehungskosten (Anlage amortisiert).
Ein typisches Einfamilienhaus mit 10-kWp-PV-Anlage produziert rund 10.000 kWh Strom pro Jahr. Die Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein gut gedämmtes EFH mit 140 m² Wohnfläche braucht etwa 4.000 bis 6.000 kWh pro Jahr. Der Rest deckt Haushaltsstrom und E-Auto. Die Eigenverbrauchsquote steigt von 30 Prozent (nur PV) auf 60 bis 70 Prozent (PV + Wärmepumpe).
Praktisch bedeutet das: Heiz- und Stromkosten zusammen sinken von typisch 3.300 Euro pro Jahr auf rund 1.100 Euro pro Jahr. Die Ersparnis zahlt sowohl die PV-Anlage als auch den WP-Aufpreis in rund 10 Jahren zurück. Mehr Details in unserem Ratgeber Wärmepumpe oder Gasheizung — lohnt sich der Umstieg 2026? und PV-Anlage Kosten 2026 in Südostbayern.
Wenn Sie die PV-Anlage und die Wärmepumpe gleichzeitig planen, passt der Zählerschrank-Umbau nur einmal an. Der Wechselrichter sollte hybrid-fähig sein. Die Unterverteilung bekommt ausreichend Reserve für die WP und eine Wallbox. Das ist der effizienteste Ablauf.
Häufige Fragen zu Wärmepumpen
Was kostet eine Wärmepumpe 2026?
Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein typisches EFH: 18.000 bis 28.000 Euro vor Förderung. Sole-Wasser mit Bohrung: 28.000 bis 40.000 Euro. Nach KfW-Förderung bleiben oft 8.000 bis 15.000 Euro effektive Kosten.
Wie lange dauert die Installation?
Vom Auftrag bis zur laufenden Wärmepumpe sind es 6 bis 10 Wochen. Heizlastberechnung und Planung: 2 Wochen. Lieferzeit der Wärmepumpe: 2 bis 4 Wochen. Montage vor Ort: 2 bis 5 Tage je nach Umfang. Bei Sole-Wärmepumpen kommt die Bohrung für 1 bis 2 Tage dazu.
Funktioniert eine Wärmepumpe im Winter?
Ja. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten bis –20 °C Außentemperatur. In Südostbayern erreichen wir in den kältesten Nächten selten tiefere Werte. Die Jahresarbeitszahl (JAZ) liegt bei sauberer Dimensionierung bei 3,5 bis 4,5.
Wie laut ist eine Luft-Wärmepumpe?
Moderne Geräte liegen in 3 Metern Abstand bei etwa 35 Dezibel. Das entspricht einem Kühlschrank. Kritisch ist der Aufstellort: nicht direkt neben dem Schlafzimmerfenster des Nachbarn. Die Abstandsregeln nach TA Lärm halten wir bei der Planung ein.
Brauche ich zwingend eine Fußbodenheizung?
Nein. Was zählt, ist die Vorlauftemperatur. Mit ausreichend dimensionierten Heizkörpern funktioniert eine Wärmepumpe auch bei 50 bis 55 °C Vorlauf. Wir prüfen in der Heizlastberechnung, ob Ihre Heizkörper mitspielen.
Kann die Wärmepumpe auch kühlen?
Ja, viele moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen können im Sommer reversibel kühlen. Voraussetzung ist, dass die Fußbodenheizung oder Wandheizkörper entsprechend ausgelegt sind. Wir klären das in der Planungsphase.